Deutschland rüstet sich fürs Winterchaos
Es ist Winter, und es schneit. Ja und?, mag mancher denken. Und tatsächlich bescheinigen die Behörden den Deutschen bislang Gelassenheit. Trotz der starken Schneefälle der vergangenen Wochen blieb es auf den Straßen meist ruhig. Doch Tief "Daisy" lässt die Warnungen wieder lauter werden: Die Mischung aus Minustemperaturen, massig Schnee und starkem Wind birgt Gefahren.
[Bildunterschrift: Das Wochenende könnte turbulent werden: Schnee, Eis und Wind könnten für Chaos im Bahn-, Straßen- und Flugverkehr sorgen. ]
In der kommenden Nacht geht's los, das Wochenende könnte turbulent werden: Streudienste fahren Dauerschichten, Flughäfen rechnen schon jetzt mit Ausfällen, die Bahn blickt besorgt auf Schneeverwehungen, die Schifffahrt kämpft bereits mit Eisgang und Behörden kontrollieren schneebedeckte Dächer.
"Daisy" bringt massig Neuschnee
Bis Samstag soll "Daisy" in einigen Regionen 20 Zentimeter Neuschnee bringen, der starke Wind könnte sie verwehen und auftürmen. An der Ostseeküste rechnen Meteorologen mit einem kräftigen Sturm. Auf Rügen sind bereits in der vergangenen Nacht fast 30 Zentimeter Schnee gefallen.
Am Frankfurter Flughafen müssen Passagiere mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen. Auf Deutschlands größtem Flughafen sollen mehr als 300 Mitarbeiter das Flugfeld schnee- und eisfrei halten. Doch in den Terminals bereiten sich die Flughafengesellschaft Fraport und Airlines bereits darauf vor, wartende Passagiere länger zu versorgen.